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Rückblick Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Leverkusen setzte im März ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus

Bereits zum achten Mal hat sich die Stadt Leverkusen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligt. Mit einer Höchstanzahl an Veranstaltungen, beteiligten Organisationen und Teilnehmenden waren die Aktionswochen im März ein voller Erfolg.

 

Das Kommunale Integrationszentrum Leverkusen hatte wieder zur Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus aufgerufen und die Zusammenstellung des Programms koordniniert. Außerdem organisierte es die breite Öffentlichkeitsarbeit mit Flyern, Plakaten, einem Online-Veranstaltungskalender und der Präsentation des Slogans "Gemeinsam stark für Vielfalt" auf der Leverkugel am Friedricht-Ebert-Platz über den gesamten März. Dieses Motto wurde in Leverkusen eigens entwickelt und bildet seit Jahren in verschiedenen Variationen das gemeinsame Dach für die Austragung der Internationalen Wochen. 

 

Bei den ersten Internationalen Wochen gegen Rassismus in Leverkusen 2019 bestand das Programm lediglich aus einem einzigen Fachvortrag. 2026 war das Angebot jetzt so groß, dass der gesamte März im Zeichen den Engagements gegen Rassismus, Antisemitismus und für Vielfalt stand. 

 

Workshops, Aktionstage und Filmvorstellungen standen dieses Jahr auf dem Programm. Beteiligt haben sich neben der Stadt Leverkusen auch Wohlfahrtsverbände und freie Träger, der Rat der Religionen, der Ausschuss für Chancengleichheit und Integration der Stadt Leverkusen sowie Sportvereine. Insgesamt haben dreizehn Organisationen zwölf Veranstaltungen durchgeführt, bei denen insgesamt knapp 630 Personen teilgenommen haben. Alles Höchstwerte für die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Leverkusen.

 

In diesem Jahr fanden die Internationalen Wochen gegen Rassismus gleichzeitig mit dem Fastenmonat Ramadan statt. Bei einem gemeinsamen Fastenbrechen, das vom Rat der Religionen, dem Ausschuss für Chancengleichheit und Integration und dem Rat der Islamischen Gemeinschaften Leverkusen veranstaltet wurde, kamen noch einmal etwa 1.000 weitere Personen zusammen. 

 

Einen Programmschwerpunkt bildete wieder der Sport: Beim Sportaktionstag für Vielfalt konnten alle Sportbegeisterten beim TuS Rheindorf verschiedene Sportarten ausprobieren. Sportjournalist Ronny Blaschke stellte in einer Lesung sein Buch "Spielfeld der Herrenmenschen: Kolonialismus und Rassismus im Fußball" vor. Außerdem organisierte das Kommunale Integrationszentrum gemeinsam mit dem Team Gesundheit von Bayer 04 Leverkusen einen Workshop für Schülerinnen und Schüler in der BayArena zum Thema Antidiskriminierung. Highlight war dabei natürlich das Treffen mit den Bayer 04-Profis Janis Blaswich und Niklas Lomb.

 

Mit der Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus hat Leverkusen auch in diesem Jahr wieder gezeigt, dass Menschen, die von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung betroffen sind, in Leverkusen nicht alleine gelassen werden.

 

 

Pressetermin IWgR

 

Am 5. März stellten Alexander Lünenbach, Dezernent für Bürger, Umwelt und Soziales, Oberbügermeister Stefan Hebbel und Susann Peters, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Leverkusen (v.l.n.r.) das Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 vor.  

 

 

 

Leverkugel VIII

 

Die Leverkugel am Ludwig-Erhardt-Platz zeigte über den gesamten März den Slogan "Gemeinsam stark für Vielfalt".

 

 

 

Sportaktionstag TuS Rheindorf

  

Beim Sportaktionstag vom TuS Rheindorf und dem Kommunalen Integrationszentrum konnten verschiedene Sportarten ausprobiert werden.

 

 

 

Iftar 3

 

Etwa 1.000 Menschen folgten dem Aufruf des Rats der Religionen, des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration und des Rats der Islamischen Gemeinschaften in Leverkusen zum gemeinsamen Fastenbrechen im Terassensaal des Forums.

 

 

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